Beerdigungskosten – Belastungen vermeiden

29.10.2018

(verpd) Um zu vermeiden, dass die Familie oder Verwandte für die Beerdigungskosten aufkommen müssen, sollte selbst bereits zu Lebzeiten vorbeugen. Um den Ort, die Art sowie die Ausgestaltung der Bestattung zu klären, sind einige Entscheidungen notwendig. So ist es für die Familie um vieles einfacher, wenn die Vorstellungen und Wünsche der Verstorbenen zur Bestattung bekannt sind.  Und es ist auch gut, wenn der Verstorbene für die Beerdigung mit einer Sterbegeld-Versicherung vorgesorgt hat.

Vorsorgen und die Familie mit den Beerdigungskosten nicht belasten.

Für die eigenen Beerdigungskosten vorsorgen

Die Beerdigungskosten, dazu zählen die Überführung, Sarg, Grabsteine oder Urne, Gebühren, Blumen, Traueranzeigen und die Trauerfeier für Verwandte, Freunde und Bekannte, können schnell im vierstelligen Bereich liegen. Oder auch noch höher ausfallen, wenn Sonderwünsche umgesetzt werden müssen, wie die Grabpflege für mehrere Jahre.

Mit einer Sterbegeld-Versicherung wird vorgesorgt und sichergestellt, dass die Familie nicht mit den Beerdigungskosten und den Folgekosten belastet werden.

Beerdigungskosten – Für Entlastung der Hinterbliebenen sorgen

Eine Sterbegeldversicherung wird von vielen Versicherungen angeboten.  In der Regel sind für diese Versicherung von den Versicherten nur wenige oder gar keine Gesundheitsfragen zu beantworten.  Der Versicherungskunde zahlt bis zum Ende der vereinbarten Einzahlungsdauer oder bis zum Erreichen eines Alters, z.B. 85 Jahre, einen bestimmten Betrag ein.

Der Versicherungsschutz besteht dann beitragsfrei bis zum Tod des Versicherten weiter. So ist bei einigen Versicherungen eine kontinuierliche Zahlung  oder auch eine Einmalzahlung möglich. Dabei ist die Höhe der Prämie der  Sterbegeldversicherung abhängig von der vereinbarten Versicherungssumme und dem Eintrittsalter des Versicherten bei Vertragsabschluss. Der Beitrag ist umso geringer , je jünger der Versicherte bei Vertragsabschluss ist.

Die Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme erfolgt an den in der Police vom Versicherungskunden festgelegten Begünstigten nach dem Ableben des Versicherten. In der Police kann ein Angehöriger oder ein Vertrauter angegeben werden, der dann für die Begleichung der Kosten der Beerdigung aufkommt.

Beerdigungskosten – Organisation der Bestattung

In der Sterbegeld-Police kann als Versicherungsleistung neben der Auszahlung der Versicherungssumme auch die Vermittlung eines Bestattungsunternehmens vor Ort und die Organisation der Trauerfeier vereinbart werden. Einige Versicherungen arbeiten auch direkt mit Bestattungsunternehmen zusammen. So ist es auch möglich, dass in der Police hinterlegt wird, im Todesfall die Versicherungssumme direkt an das Bestattungsunternehmen auszuzahlen.  Das Unternehmen organisiert dann die Beerdigung.

Mit Abschluss des Vertrages tritt bei einer Sterbegeldversicherung häufig eine Wartezeit in Kraft. Je nach Versicherer kann das zwischen einem halben und vier Jahren liegen. Wenn der Versicherte innerhalb der Wartezeit stirbt, erfolgt die Auszahlung eines in den Vertragsbedingungen festgelegten Teils der vereinbarten Summe. Kommt es nach der Wartezeit zum Tod des  Versicherten, geht die vereinbarte Summe an den Begünstigten.

Häufig gibt es die Vereinbarung,  dass auch im Falle eines Todes durch Unfall während der Wartezeit die volle Versicherungssumme zur Auszahlung kommt. Die Beerdigung ist damit finanziell abgesichert. Außerdem ist es möglich, die Feierlichkeiten mit den Angehörigen zu besprechen. So kann auch eine Bestattungsverfügung erstellt werden, d.h. alle Wünsche werden schriftlich hinterlegt.

Die Versicherungsmakler von Finanzkompass Leipzig beraten Sie gern. Vereinbaren Sie hier Ihren persönlichen Beratungstermin.

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