Verkehrsrechtsschutz – Ihr Recht durchsetzen

5.11.2018

(verpd) Vor einiger Zeit hatte das Amtsgericht Ingolstadt zu klären, wer nach einem Unfall die Abschleppkosten in den Heimatort des Geschädigten tragen muss. Die Kfz Werkstatt liegt ca. 100 km vom Unfallort entfernt.  Der Geschädigte konsultierte vorab seine Verkehrsrechtsschutz Versicherung. Das Gericht in Ingolstadt (Az.: 10 C 2291/15) entschied, dass der Verursacher des Unfalls auch die Abschleppkosten in die Werkstatt des Geschädigten übernehmen muss.

Sicherheit mit einer Verkehrsrechtsschutz Versicherung.

Die Versicherung Verkehrsrechtsschutz setzt Ihre Rechte durch.

Ein Mann war mit seinem Fahrzeug unverschuldet in einen Unfall verwickelt. Zu dem Zeitpunkt befand er sich mit seinem Pkw über 100 km von Heitmatort entfernt.  Nach Rücksprache mit seiner Versicherung Verkehrsrechtsschutz ließ der Fahrer das Fahrzeug in seine Heimatwerkstatt abeschleppen. Aber eben auch, weil das Auto nicht mehr fahrbereit war. Die Kosten für das Abschleppen und die Reparaturleistungen übergab der Geschädigte an die Versicherung des Verursachers.

Verkehrsrechtsschutz – Verstoß gegen Schadenminderungs-Pflicht?

Durch die Versicherung des Unfallverursachers wurde dem Mann vorgeworfen, dadurch gegen die Schadenminderungs-Pflicht gemäß Paragraf 254 Absatz 2 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) verstoßen zu haben. Der Geschädigte hätte das Autos auch in eine Kfz Werkstatt am Unfallort bringen können. Vor allem, da am Fahrzeug ein wirtschaftlicher Totalschaden festgestellt wurde.

Der Geschädigte verklagte den Verursacher des Unfalls auf Übernahme der Kosten für das Abschleppen. Das Amtsgericht Ingolstadt folgte den Argumenten des Beklagten nicht und gab mit seinem Urteil zur Übernahme der Abschleppkosten der Klage des Geschädigten statt.

Verkehrsrechtsschutz – Nachvollziehbar und plausibel

Nach Ansicht des Gerichts erscheint es nachvollziehbar und plausibel, dass der Kläger unmittelbar nach dem Unfall nicht abschätzen konnte, ob eine Reparatur seines Fahrzeugs noch wirtschaftlich sinnvoll war.  Von einem Nichtfachmann kann man nicht erwarten, zum Umfang der zu erwartenden Reparaturen eine fundierte Entscheidung abzugeben.

Ein wichtiger Aspekt bei der Urteilsfindung durch das Gericht war der Umstand, dass nicht nur das Fahrzeug in die Kfz Werkstatt des Vertrauens gebracht wurde, sondern der Geschädigte ist ebenfalls mit dem Abschleppfahrzeug nach Hause gefahren worden. Somit fielen auch keine zusätzlichen Reisekosten an.

Mit einer Verkehrsrechtsschutz entgeht ein Fahrzeug-Besitzer bei Streitigkeiten dem Risiko, die Kosten für Rechtsstreitigkeiten selbst tragen zu müssen. Die Verkehrsrechtsschutz Versicherung übernimmt die Durchsetzung von berechtigten Schadenersatzansprüchen, die Anwalts-, Gerichts- und Sachverständigenkosten, wenn Aussicht auf Erfolg besteht.

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