Altersvorsorge im Jahr 2035

Altersvorsorge von Finanzkompass Leipzig frühzeitig beginnen.
Mit der Altersvorsorge von Finanzkompass den Ruhestand sichern.

(verpd) Aktuell wird rund die Hälfte ihres ehemaligen Gehaltes, an die Rentner-innen der BRD ausgezahlt. Mit 49,4 Prozent, sogar noch etwas weniger: Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig. Für viele Menschen bedeutet das Rentenalter auch finanziell eine Veränderung. So können viele Menschen den gewohnten Lebensstandard nicht halten, oder sind direkt von Altersarmut bedroht. Bis 2035 soll das Rentenniveau sogar auf unter 46 Prozent abfallen. Das sagen zumindest die Modellrechnungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Für 2022 wurde bereits eine Korrektur des Nettorentenniveaus durch staatliche Subventionierung angekündigt. So soll die Rente um fünf bis sechs Prozent erhöht werden, um dem Trend entgegenzuwirken. Eine private Altersvorsorge wird deswegen in der Zukunft immer wichtiger werden.  

Für die Modellrechnung wurden die durchschnittlichen Entgelte aller gesetzlich Rentenversicherten sowie ein entsprechender Durchschnitts-Beitrag ermittelt. Diese ergeben den sogenannten Standardrentner. Er ist ein Musterrentner, der 45 Jahre diese durchschnittlichen Entgelte erhalten hat und dementsprechende Beiträge entrichtet hat. Anhand der Prognose ist zu erkennen, dass das Rentenniveau zuerst steigen wird, bis es 2035 deutlich sinken wird. 2031 wird das reguläre Renteneintrittsalter von 67 Jahren erreicht sein.

Gesetzliches Rentenniveau - ein Grund für private Altersvorsorge?

Vor zehn Jahren lag das Nettorentenniveau sogar bei 52,0 Prozent, 2020 waren es 48,2 Prozent und 2021 wieder 49,4 Prozent. Es ist zu erkennen, dass eine statistische Erfassung von mehr geringfügig Beschäftigten als bisher stattfand: „Der sprunghafte Anstieg des Sicherungsniveaus vor Steuern im Jahr 2021 ist sowohl auf den Rückgang der Bruttolöhne im Jahr 2020 als auch auf die statistische Revision der beitragspflichtigen Entgelte zurückzuführen.“

Das ist auch auf die Regelungen des sogenannten Flexirenten Gesetzes zurückzuführen. Durch diese Regelungen wurden also zu viele geringfügig Beschäftige in der Statistik erfasst. Daher fallen die durchschnittlichen beitragspflichtigen Entgelte ab 2019 um rund zwei Prozent geringer aus.

Dieser statistische Effekt wirkt sich auch auf das Sicherungsniveau vor Steuern aus. Wegen der statistischen Revision sinken die statistischen Löhne um zwei Prozent. Ab 2021 fällt so das berechnete Sicherungsniveau bei aktuellem Rentenwert also dauerhaft um etwa zwei Prozent. Damit ist der korrigierte Wert um rund ein Prozent niedriger als im ursprünglich veröffentlichten Bericht.

Altersarmut – Altersvorsorge bis 2035 

Das Sicherungsniveau liegt 2021 also nicht bei 49,4 Prozent, sondern bei 48,3 Prozent. Laut den Modellrechnungen ist bis 2023 eine Steigerung des Nettorentenniveaus auf 50,4 Prozent möglich – bereinigt um den Statistikeffekt wären es 49,4 Prozent. Danach sinkt das Nettorentenniveaus auf 45,8 Prozent bis 2035 – bereinigt um den Statistikeffekt also auf 44,9 Prozent. 

Schon seit einiger Zeit erhält ein Standardrentner also weniger als die Hälfte seines Arbeitslohns als gesetzliche Altersrente. Das wird wohl auch in Zukunft so bleiben. Diese Altersvorsorge wird den meisten nicht ausreichen, um sich vor Altersarmut zu schützen. Auch die Autoren des Rentenversicherungs-Berichtes raten: Sie sollten sich frühzeitig um eine ausreichende Altersvorsorge bemühen. Aufgrund des zu erwartenden Rückgangs des Sicherungsniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung sollten Sie auch eine private Altersvorsorge in Betracht ziehen.

Nur wenige Arbeitnehmer zahlen schon jetzt über 45 Jahre anteilig Beiträge in Höhe der Durchschnittsverdiener in die GRV ein. Davon wird bei einem Standardrentner aber ausgegangen. Das tatsächliche Rentenniveau wird daher für viele noch geringer ausfallen als für den Musterrentner im Bericht. Sie können sich vor Altersarmut schützen, indem sie eine private Altersvorsorge planen.

Die unabhängigen Versicherungsmakler Leipzig von Finanzkompass Leipzig informieren und beraten interessierte Bürger zur Altersvorsorge. Dabei wird die persönliche Situation analysiert und es wird gemeinsam nach zusätzliche Lösungen für eine bedarfsgerechte Altersvorsorge gesucht.