Cyberversicherung – Die Angst vor Cyberangriffen steigt

15.11.2018

(verpd) Cyberangriffe sind inzwischen allgegenwärtig. Eine Studie zeigt die Befürchtungen und Schutzmaßnahmen kleiner und mittlerer Unternehmen auf. So ist eine  Cyberversicherung von Vorteil und schützt vor den finanziellen Folgen eines Cyberangriffs (Hackerangriffe, Trojaner, Datendiebstahl u.a.).

Cyberversicherung - vor Cyberanfriffen kann man sich schützen.

Cyberversicherung sichert finanzielle Folgen durch Cyberangriffe ab.

Schließlich ist bereits jedes fünfte kleinere und mittlere Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs geworden. Die Angst in den Firmen vor Cyberkriminellen ist berechtigt. Trotzdem werden in einigen Unternehmen die grundlegendsten Sicherheitsmaßnahmen noch nicht vollständig umgesetzt. Das ist auch ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage.

Vor einigen Monaten ist die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Demzufolge müssen die Unternehmen in ganz Europa einheitlich für den Schutz ihrer Daten sorgen. Werden die Vorgaben der DSGVO nicht rechtzeitig umgesetzt, drohen empfindliche Bußgelder in Höhe von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes des Unternehmens oder maximal 20 Millionen Euro.

Das Ergebis einer aktuellen Studie zu diesem Thema belegt, dass viele kleine und mittlere Betriebe, sogenannte KMUs, sich der Folgen, wenn sie die DS-GVO nicht umsetzen, immer noch nicht bewusst sind. Das Marktforschungsinstitut Heute und Morgen GmbH hatte dazu 1.004 KMUs im Auftrag eines Versicherers zum Thema Cyberangriffe befragt.

Cyberversicherung – Jedes fünfte Unternehmen von Hackerangriffen betroffen

Ein wichtiges Ergebnis der Umfrage ist auch, dass die Angst in den Firmen vor Hackerangriffen, Datendiebstahl, Viren und Trojanern im Vergleich zu entsprechenden Studien von 2015 und 2017 drastisch angestiegen ist. Von den befragten Unternehmen sehen 40 Prozent eine potentielle Gefahr für sich. Das allein sind schon acht Prozent mehr als im Vergleich zum letzten Jahr. Im Ranking der bedrohlichsten Risiken für Firmen ist das Platz 2. Auf Platz 1 rangiert die Angst vor Einbrüchen und Vandalismus. Laut Einschätzung der Verantwortlichen in den Firmen hält jeder dritte es für möglich, Opfer eines Cyberangriffs zu werden.

Datenverluste wurden von 37 Prozent der Befragten als sehr empfindlich eingestuft. Deswegen ordnen diese Firmen ihre Daten auch als das wertvollste Gut im Unternehmen ein. Der Verlust der Daten durch Cyberangriffe wurde somit als der größte Schaden für das Unternehmen angesehen. Viele der Unternehmen haben deshalb eine Cyberversicherung abgeschlossen.

Cyberversicherung – Lücken bei der Sicherheit

Ca. acht von zehn der befragten Betriebe nutzen Virenschutzprogramme. Etwa drei Viertel der Unternehmen haben zusätzlich eine Firewall im Einsatz. Beim Thema Datensicherungen führen sieben von zehn Unternehmen regelmäßige Backups durch, um relevante Firmendaten stetig zu sichern. Leider werden regelmäßige Softwarepdates nur von 60 Prozent der befragten Unternehmen vorgenommen

Konkret heißt das, dass jedes vierte Unternehmen nicht über eine Firewall verfügt und jedes fünfte KMU keinen aktuellen Virenscanner im Einsatz hat. Die IT-Sicherheit wird damit vollständig ausgehebelt. Die Befragung hat dabei ermittelt, dass besonders Unternehmen mit elf bis 20 Mitarbeitern als sehr kritisch eingeordnet werden müssen, da gerade diese damit nahezu „schutzlos“ sind.

Nur vier von zehn kleinen oder mittleren Unternehmen besprechen regelmäßig mit ihren Mitarbeiter das Thema Datenschutz und Datensicherheit. Zudem hat eine andere Studie herausgefunden: Mitarbeiter sind  für etwa 15 Prozent der Cybervorfälle im eigenen Unternehmen verantwortlich.

Cyberversicherung – (K)ein 100-prozentiger Schutz

Es ist jeder gefragt. Ob nun der Geschäftsführer oder der Mitarbeiteter, jeder muss über die grundlegende Sicherheitsmaßnahmen informiert sein und diese auch umsetzen.. Empfehlungen zum Thema Schutz vor Cyberangriffen finden Sie auf dem Portal des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Es muss aber auch klar sein, einen 100-prozentiger Schutz gibt es hier nicht. Um sich zumindest vor den Folgen einer Cyberattacke abzusichern, empfehlen die Versicherungsmakler von Finanzkompass Leipzig die Cyberversicherung. Damit sind die notwendigen Kosten für die Datenrettung der beschädigten Daten sowie auch die Kosten einer möglichen Betriebsunterbrechung aufgrund der Cyberattacke oder die Ausgaben, um einen solchen Stillstand zu vermeiden.

Mit der Cyber-Police lassen sich auch Assistance-Leistungen, wie das Krisenmanagement oder die kurzfristige Datenrettung nach einem Cyberanschlag mitversichern. Dazu beraten Sie die Versicherungsmakler von Finanzkompass Leipzig gern. Vereinbaren Sie hier Ihren persönlichen Beratungstermin zum Thema Cyberversicherung.

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