Elektroauto-Versicherung - Keine erhöhte Brandgefahr durch E-Autos

Elektroauto-Versicherung von Finanzkompass Leipzig.
Elektroauto-Versicherung von Finanzkompass Leipzig zur Absicherung auch bei einem Brand.

(verpd) Viele Menschen haben die Befürchtung, dass E-Fahrzeuge besonders brandgefährlich seien. Laut Experten und den Erfahrungen der Autoversicherer sowie auch der Feuerwehr sind die Befürchtungen haltlos, da es keinerlei Anhaltspunkte gibt. Es besteht keinerlei Notwendigkeit, Fahrzeuge mit einem Elektroantrieb nicht in einer Tiergarage abstellen zu dürfen. Mit einer Elektroauto-Versicherung ist der Fahrzeughalter vollständig abgesichert.

Laut den Untersuchungen und Erkenntnissen der deutschen Autoversicherungen kommt es bei E-Autos nicht häufiger zu einem Brand als bei Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Ein Verbot des Abstellens von Elektroautos in Tiefgaragen ist daher unangebracht.

Der Fachausschuss Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der deutschen Feuerwehren unterstützt diese Entscheidung und Peter Bachmeier, Leitender Branddirektor und Vorsitzender des Fachausschusses gab dazu an „Das Sperren einer Garage für alternativ angetriebene Pkw ist aus brandschutztechnischer Sicht nicht angezeigt, wenn die Garage dem Baurecht entspricht“.

Elektroauto-Versicherung - Auch E-Autos können gelöscht werden

Die Einsatzkräften der Feuerwehr sind in der Lage auch E-Autos zu löschen. Die Analyse von bekannten Bränden von E-Autos ergab, dass das Risiko bei einem Brand eines E-Autos nicht höher ist als bei Fahrzeugen mit herkömmlichen Antrieben.

Einige Kommunen in der Bundesrepublik hatten bereits Autos mit Elektroantrieb und Hybridfahrzeuge aus Tiefgaragen verbannt. Kommt es zu einem generellen Parkverbot von E- und Hybridfahrzeugen in Tiefgaragen, wäre das ein dramatischer Rückschlag für den angestrebten Umstieg in die Elektromobilität.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) gab dazu an, dass es keinerlei Hinweise gibt, dass E-Autos häufiger brennen als Autos mit Verbrennungsmotor.

Aktuelle wird sogar der Standpunkt vertreten, dass reine E-Autos sogar ungefährlicher sind, denn wegen des fehlenden brennbaren Treibstoffs besteht eine niedrige Brandlast.

Elektroauto-Versicherung - Wenige Brandschäden bei E-Autos

Der GDV gab dazu in einer Statistik bekannt, dass im Jahr 2019 rund 17.000 Brandschäden an Autos, die über eine bestehende Autoversicherung bzw. Voll- oder Teilkaskoversicherung abgesichert waren, reguliert wurden.

Es wurde dabei auch festgestellt, dass es eine Auswertung der Brände nach Antriebsart noch gar nicht gibt. Der GDV geht von einer Gleichverteilung der Schäden aus, d.h. dann wären rund 154 E- und Hybridfahrzeuge von einem Brandschaden betroffen gewesen.

Der Anteil E-Autos am gesamten Fahrzeugbestand lag im Jahr 2019 bei 0,91 Prozent. Das belegt die Statistik des Kraftfahrtbundesamtes (KBA). Mit einer Elektroauto-Versicherung kann sich der Fahrzeughalter eines E-Autos absichern.

Reine E-Autos sind in Deutschland kaum am Brandgeschehen beteiligt gewesen, denn 2019 lag der Anteil E-Autos am gesamten Fahrzeugbestand auf deutschen Straßen bei gerade mal 0,12 Prozent. Im Jahr 2020 wurde der Bestand an E-Autos mit 0,3 Prozent angegeben.

Seit 2011 ist die Brandschadenhöhe, den die Versicherungen über eine Autoversicherung bzw. Teil- und Vollkaskoversicherung ausgeglichen haben, von 3.865 Euro auf 5.082 Euro drastisch gestiegen. Experten geben dazu an, dass eher ältere Fahrzeuge, die überwiegend mit Verbrennungsmotoren ausgestattet sind, einem Brand zum Opfer fallen.

Elektroauto-Versicherung - Brandschutz der Garage entscheidend

Der GDV gibt dazu an: „Die Sicherheit in einer Tiefgarage hängt von der Qualität des Brandschutzes ab und nicht davon, welche Autos dort parken. Bei den verschiedenen Antriebsarten kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich ein defektes Fahrzeug beispielsweise selbst entzündet.“

Kommt es in einer Tiefgarage zu einem Brand, dann ist die Bekämpfung in geschlossenen Garagen wegen der hohen Temperaturen und der freigesetzten Rauchgase generell schwierig. Das gilt für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor genauso wie für Elektrofahrzeuge.

Laut dem GDV gibt es bzgl. der Brandgefahren Unterschiede: „Bei Elektrofahrzeugen ergeben sich Risiken beispielsweise durch die Ladeinfrastruktur, den Ladeprozess oder durch defekte beziehungsweise beschädigte Batterien. Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor entstehen Brände durch ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten (Benzin, Öl), die sich an heißen Fahrzeugteilen entzünden, oder auch durch Kurzschlüsse im Kabelbaum.“ „Für einen effektiven Brandschutz in geschlossenen Garagen haben sich Sprinkleranlagen und Entrauchungssysteme bewährt. Sprinkleranlagen in Tiefgaragen sorgen dafür, dass sich ein Brand nicht auch noch auf benachbarte Fahrzeuge ausbreitet“.

Autoversicherung - Eher ältere Fahrzeuge betroffen

Der GDV weiter dazu: „Die Sicherheit kann zudem durch eine gute Zugänglichkeit des Grundstücks beziehungsweise der Tiefgarage erhöht werden. Daneben sollten Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge an Stellen angebracht werden, die für die Feuerwehr leicht erreichbar sind – beispielsweise in der Einfahrts- beziehungsweise Ausfahrtsebene.“

Die unabhängigen Versicherungsmakler Leipzig von Finanzkompass Leipzig empfehlen Autofahrern defekte Fahrzeuge – unabhängig von der Antriebsart – in keinem Fall in Tiefgaragen abzustellen.

Die unabhängigen Versicherungsmakler informieren interessierte Bürger gern zum Thema Elektroauto-Versicherung.

 

Das könnte Sie auch interessieren Private Krankenversicherung