Altersvorsorge - Schon die Jugend fürchtet sich vor Altersarmut

Schon in jungen an die Altersvorsorge denken und für den Ruhestand vorsorgen.
Altersvorsorge für jungen Menschen - frühzeitig vorsorgen.

(verpd) Regelmäßig wird eine Studie zum Sparverhalten junger Menschen herausgegeben. Herausgeber ist eine gemeinsame Gesellschaft eines Arbeitgeberverbandes und einer Gewerkschaft. So wurde ermittelt, dass seit Jahren die überwiegende Mehrheit der jungen Menschen Geld zurücklegt. Die Altersversorge ist eine der häufigsten Sparmotive. Das ist auch auf das hohe Problembewusstsein der Jugend zurückzuführen: So sind von zehn Befragten neun der Meinung, dass ohne eine private Altersvorsorge zur gesetzlichen Altersrente die Armut im Alter droht.

Eine gemeinsame Gesellschaft des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und der Gewerkschaft IG Metall, gab eine aktuelle Studie zum Sparverhalten von jungen Menschen heraus. Seit dem Jahr 2010 wird die Studie aller drei Jahre durchgeführt.

Die neueste Studie trägt den Titel „Jugend, Vorsorge, Finanzen“ und wurde vom Institut Kantar Public Deutschland GmbH im Auftrag des Versorgungswerkes Ende 2018 durchgeführt. Dabei wurden rund 2.500 17- bis 27-Jährige befragt.

Ein Ergebnis der durchgeführten Studie ist, dass das Sparen weiter hin bei jungen Menschen im Trend liegt. So wurde in allen vier der seit 2010 durchgeführten Studien festgestellt, dass die Mehrheit (ca. 85 Prozent) der jungen Bürger, Geld aus verschiedenen Gründen zurücklegt.

Altersvorsorge - Die häufigsten Sparmotive

Als das häufigste Motiv zum Sparen wurden geplante Neuanschaffungen genannt. 75 Prozent der Befragten gaben das als Grund zum Sparen an. Rücklagen als Spargrund wurden mit 72 Prozent angegeben. Die Rücklagen für Notfälle und das Sparen für den Urlaub wurden mit 71 Prozent angegeben. Aber auch jeder Zweite legt Geld für den Ruhestand zurück.

So sparen 48 Prozent der jungen Leute für ein Eigenheim. Für den Fall einer finanziellen Krise sorgen 45 Prozent vor. Dazu zählen eine schwere Erkrankung oder ein Unfall. 39 Prozent wollen mit ihren Ersparnissen ihre Ausbildung und auch das Studium finanzieren.

Altersvorsorge - Die Mehrheit hat Angst vor Altersarmut

Bei der Befragung wurde aber auch festgestellt, dass 68 Prozent der jungen Leute Angst vor Altersarmut wegen einer geringen Rente haben. Von den Befragten waren 86 Prozent der Meinung, dass die Altersarmut immer mehr Bürger betreffen wird, wenn sie nicht auch noch zu ihrer gesetzlichen Altersrente finanziell vorsorgen.

So meinen 85 Prozent, dass sie selbst auch viel länger als bis zum 67. Lebensjahr arbeiten werden müssen. Mit der aktuellen Studie wurde festgestellt, dass trotz dieser Erkenntnis viele der jungen Bürger immer weniger Geld für den Ruhestand zurücklegen.

Laut der Umfrage gaben 48 Prozent der Befragten an, dass sie gelegentlich Geld für das Alter zurücklegen. Im Jahr 2010 waren es noch 55 Prozent. Nur 32 Prozent zahlen in regelmäßig in eine Altersvorsorge ein. Im Jahr 2010 lag der Anteil noch bei 39 Prozent.

Altersvorsorge - Wissenslücken schließen

In der Umfrage gaben nur 29 Prozent an, dass ihr Informationsstand zum Thema Vorsorge für das Alter gut bis sehr gut ist.

Tatsächlich konnten nur vier von zehn der jungen Leute bei der Befragung die betriebliche Altersvorsorge erläutern. Die staatlich geförderten Riester-Rente konnten auch nur jeder Vierte der Umfrageteilnehmer erklären.

Die freien Versicherungsmakler und Finanzberater von Finanzkompass Leipzig stehen nicht nur jungen Menschen beim Thema Altersvorsorge zur Seite.

Wichtig dabei ist auch, je früher der Einzelne mit einer privaten Altersvorsorge beginnt, desto günstiger sind die Prämien für eine ausreichende Absicherung des Einkommens im Ruhestand.

Selbst wer meint, keine finanziellen Möglichkeiten zur Altersvorsorge zu haben, sollte das Gespräch mit den unabhängigen Versicherungsmaklern suchen, denn einige Möglichkeiten der Vorsorge in Verbindung mit einer staatlichen Förderung ergeben sich häufig erst nach einer gründlichen spezifischen Analyse des Einzelnen.

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