Altersvorsorge Absicherung Ruhestand

Absicherung Ruhestand mit der Altersvorsorge.
Altersvorsorge zur finanziellen Absicherung Lebensabend.

(verpd) Lt. den aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung wurde im letztes Jahr an mehr als 18,1 Millionen Bürger in Deutschland eine Altersrente ausgezahlt. Die veröffentlichten Zahlen belegen, dass die Rente alleine für viele nicht reichen wird, um damit ihren Lebensstandard zu halten. Darum sollte in der Lebensplanung die Altersvorsorge einen wichtigen Platz einnehmen. Die Altersvorsorge bietet hier die finanzielle Sicherheit im Alter.

Altersvorsorge - Rechtzeitig an später denken

In der aktuellen Statistik der Deutschen Rentenversicherung wird belegt, dass die durchschnittliche Altersrente letztes Jahr nicht einmal 860 Euro pro Monat betrug. Ein großer Teil davon, unter anderem die Bezieher der Regelaltersrente und Frauen, erhielten im Durchschnitt sogar noch erheblich weniger.

Im letzten Jahr wurde laut der Deutschen Rentenversicherung an 18,13 Millionen Bürger eine gesetzliche Altersrente. ausgezahlt. Die monatliche Altersrente betrug im Durchschnitt knapp 857 Euro. Bei den knapp 783.700 Neurentnern, die 2016 zum ersten mal eine Rente bezogen, betrug die Rente im Durchschnitt nicht ganz 837 Euro.

Erhebliche Unterschiede hinsichtlich der ausbezahlten Renten gab es zudem zwischen den 8,07 Millionen Männern und 10,06 Millionen Frauen. Bei den Männern lag die Rente im Durchschnitt bei 1.096 Euro, bei den rund 372.300 Neurentnern waren es rund 1.008 Euro.

Bei den Frauen belief sich die Höhe der durchschnittlichen Altersrente dagegen nur auf 665 Euro, die der 411.400 Neurentnerinnen auf 681 Euro. Zudem variieren die durchschnittlichen Rentenhöhen der verschiedenen Altersrentenarten, die sich durch die jeweiligen Anspruchs-Voraussetzungen unterscheiden, zum Teil sehr auffallend.

Altersvorsorge - Die Regelaltersrente ist durchschnittlich am niedrigsten

Eine Regelaltersrente erhält derjenige, der die Regelaltersgrenze erreicht hat und die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt – also beispielsweise so lange in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat. Bei Personen, die vor dem 1. Januar 1947 geboren sind, lag die Regelaltersgrenze bei 65 Jahren.

Für alle zukünftigen Rentner, die zwischen dem 1. Januar 1947 bis einschließlich 31. Dezember 1963 geboren wurden, erhöht sich die Regelaltersgrenze seit dem Jahr 2012 stufenweise von 65 auf 67 Jahre. Für Personen, die ab 1964 geboren sind, gilt die Regelaltersgrenze von 67 Jahren.

Die meisten der 18,13 Millionen Empfänger einer Altersrente erhielten eine Regelaltersrente, nämlich 7,80 Millionen Personen, davon 3,09 Männer Millionen und 4,71 Millionen Frauen. Die durchschnittliche Regelaltersrente betrug knapp 612 Euro – 824 Euro bei den Männern und nur 472 Euro bei den Frauen. Bei den knapp 311.100 Neurentnern belief sich die Regelaltersrente im Durchschnitt auf 542 Euro, davon 686 Euro bei den Männern und 420 Euro bei den Frauen.

Altersvorsorge - Nur wenige erhalten eine Altersrente für langjährig Versicherte

Anspruch auf eine Altersrente für langjährig Versicherte haben nur Personen, die mindestens 35 Jahre Wartezeit in der Rentenversicherung vorweisen können und das 63. Lebensjahr vollendet haben.

Für alle, die nach 1949 geboren sind, steigt die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Rente – zum Beispiel ab dem Geburtsjahrgang 1964 beträgt die Altersgrenze das 67. Lebensjahr. Wer trotzdem mit 63 Jahren in Rente gehen möchte, muss bzgl. der Altersrente für langjährig Versicherte Abschläge in Kauf nehmen.

Nicht einmal jeder zehnte Rentner bezog eine Altersrente für langjährig Versicherte. Rund 1,78 Millionen Personen erhielten 2016 eine entsprechende Altersrente. Die Durchschnittshöhe betrug rund 1.098 Euro (1.222 Euro bei den Männern, 701 Euro bei den Frauen).

Altersvorsorge - Nur wenige erreichten 45 Jahre Wartezeit

Die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte gibt es für diejenigen, die 45 Jahre Wartezeit in der gesetzlichen Rentenversicherung vorweisen können und die Altersgrenze von 63. Lebensjahren bei Geburtsjahrgang 1951 und 1952 erreicht haben.

Für später Geborene steigt die Altersgrenze je nach Geburtsjahrgang schrittweise für eine abschlagsfreie Rente bis zum 65. Lebensjahr – diese Altersgrenze gilt dann für 1964 oder später Geborene. Die durchschnittliche Rentenhöhe mit 1.250 Euro für besonders langjährig Versicherte war deutlich höher als beispielsweise die für Rentner, die eine Regelaltersrente beziehen.

Aber 2016 hatten nur 686.000 Rentner eine solche Rente. Die Unterschiede zwischen den Männern mit 1.378 Euro und den Frauen mit 1.053 Euro durchschnittliche monatliche Altersrente für besonders langjährig Versicherte sind schon auffälig.

Altersvorsorge - Deutlicher Unterschied zwischen Einkommen und Renten

Die Altersrente für Schwerbehinderte ist eine weitere Altersrentenart – 1,84 Millionen Rentenbezieher erhielten im Durchschnitt 1.105 Euro Rente. So bekamen 2,23 Millionen Personen eine Rente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit bis Jahrgang 1951.

Die Rentenhöhe betrug im Durchschnitt hier 1.234 Euro. Knapp 34.000 Personen erhielten eine Rente für langjährig Beschäftigte unter Tage mit einer Durchschnittshöhe von 1.966 Euro. Bei den 3,76 Millionen Frauen, die eine Altersrente für Frauen bis Jahrgang 1951 erhielten, betrug die durchschnittliche Rentenhöhe 824 Euro.

Die im Durchschnitt ausbezahlten Renten sind bei der Regelaltersrente, der Altersrente für Frauen, aber auch bei der Rente für langjährig und besonders langjährig Versicherten weitaus geringer als das Durchschnittseinkommen eines gesetzlich rentenversicherten Arbeitnehmers.

Das durchschnittliche Arbeitseinkommen (Brutto) eines Arbeitnehmers in Deutschland, der 2016 in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert war, betrug nämlich 3.022 Euro im Monat. Das entspricht - je nach Lohnsteuerklasse - einem Nettoeinkommen zwischen knapp 1.900 bis rund 2.200 Euro.

Aus diesem Grund ist es für die meisten notwendig, zusätzlich zur gesetzlichen Rente vorzusorgen. Dadurch können sie sich fürs Rentenalter abgesichern.

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