Private Altersvorsorge: Möglichkeiten für mehr Rente im Überblick

Frau liest entspannt in einer Hängeschaukel als Symbol für private Altersvorsorge und finanzielle Sicherheit im Ruhestand
Private Altersvorsorge für mehr finanzielle Sicherheit im Ruhestand

Rente wird nicht reichen? So kann der Staat Ihre zusätzliche Vorsorge mitfinanzieren.

Viele Menschen fragen sich: Wird meine gesetzliche Rente später reichen? Die ehrliche Antwort lautet oft: wahrscheinlich nicht vollständig. Die gesetzliche Rente ist wichtig. Sie bildet für viele Menschen die Grundlage im Alter. Aber sie ersetzt in der Regel nicht das bisherige Einkommen. Wer im Ruhestand weiter gut leben möchte, sollte deshalb frühzeitig prüfen, wie groß die eigene Rentenlücke ist und welche Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge sinnvoll sind.

Drei sympathische und professionell gekleidete Personen stehen nebeneinander. Die Gruppe besteht aus André Brumme, Claudia Liebmann und Marcus Aßmann. Das Bild repräsentiert unabhängige Finanzberater und Versicherungsmakler aus Leipzig, die kompetente Beratung und maßgeschneiderte Versicherungslösungen anbieten.

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Das Gute ist: Sie müssen Ihre Altersvorsorge nicht allein stemmen. Der Staat unterstützt zusätzliche Vorsorge auf verschiedene Weise. Je nach Lebenssituation können Zulagen, Steuerersparnisse, Arbeitgeberzuschüsse oder Förderungen für vermögenswirksame Leistungen helfen. Wichtig ist nur: Nicht jede Lösung passt zu jedem Menschen. Deshalb lohnt sich eine persönliche Beratung.

Die Finanzkompass GmbH aus Leipzig unterstützt Sie dabei, Ihre Rentenlücke zu erkennen, Förderungen richtig zu nutzen und eine passende Altersvorsorge aufzubauen – vor Ort in Leipzig, telefonisch oder bequem per Webcam.

Warum die gesetzliche Rente oft nicht ausreicht

Die gesetzliche Rente funktioniert nach dem Umlageverfahren. Das bedeutet: Die heutigen Beitragszahler finanzieren die heutigen Rentner. Dieses System ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Bestandteil der sozialen Absicherung. Es steht aber vor großen Herausforderungen. Die Menschen werden älter, viele gehen bald in Rente und gleichzeitig kommen weniger junge Beitragszahler nach.

Für Sie bedeutet das: Die gesetzliche Rente bleibt wichtig, aber sie sollte nicht Ihre einzige Säule sein. Wer später finanziell frei bleiben möchte, sollte zusätzlich vorsorgen.

Eine gute Altersvorsorge besteht aus mehreren Bausteinen:

Säule Was gehört dazu? Ziel
Gesetzliche Vorsorge gesetzliche Rentenversicherung, Beamtenversorgung, berufsständische Versorgung Grundabsicherung im Alter
Betriebliche Vorsorge Betriebsrente über den Arbeitgeber zusätzliche monatliche Rente
Private Vorsorge Riester, Rürup, private Rentenversicherung, Fonds, ETFs, Immobilien, Sparpläne Schließen der persönlichen Rentenlücke

Die Digitale Rentenübersicht zeigt bereits heute gesetzliche, betriebliche und private Altersvorsorgeansprüche an einem Ort und kann helfen, einen ersten Überblick zu gewinnen. Sie ersetzt aber keine individuelle Beratung, weil persönliche Ziele, Kosten, Steuern, Risiken und Fördermöglichkeiten gesondert geprüft werden müssen.

Einfaches Diagramm: So entsteht Ihre Altersvorsorge

Ihre spätere Versorgung im Alter
Gesetzliche Rente        ██████████████
Betriebsrente            █████
Private Vorsorge         ████████
Zusätzliche Ersparnisse  ███
= Ihr Einkommen im Ruhestand

Je breiter Ihre Altersvorsorge aufgestellt ist, desto weniger abhängig sind Sie von einer einzelnen Einkommensquelle. Genau deshalb ist es sinnvoll, nicht nur auf einen Vertrag oder ein Produkt zu schauen, sondern auf das gesamte Bild.

Was bedeutet Rentenlücke?

Die Rentenlücke ist der Unterschied zwischen dem Geld, das Sie später im Ruhestand benötigen, und dem Geld, das Sie voraussichtlich aus gesetzlicher Rente und anderen sicheren Einkünften erhalten.

Ein einfaches Beispiel:

Punkt Betrag pro Monat
Gewünschtes Einkommen im Ruhestand 2.400 €
Erwartete gesetzliche Rente 1.500 €
Erwartete Betriebsrente 250 €
Monatliche Rentenlücke 650 €

Diese 650 € müssen irgendwoher kommen. Möglich sind private Rentenverträge, Fondssparpläne, Immobilien, Auszahlungen aus Kapitalanlagen oder andere Einkünfte. Je früher Sie beginnen, desto leichter lässt sich diese Lücke schließen.

Welche Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge gibt es?

Es gibt nicht die eine perfekte Lösung für alle. Eine gute Altersvorsorge passt zu Ihrem Alter, Einkommen, Beruf, Familienstand, Sicherheitswunsch und zu Ihrer steuerlichen Situation.

Möglichkeit Besonders geeignet für Vorteil Worauf achten?
Riester-Rente Angestellte, Eltern, Förderberechtigte Zulagen und mögliche Steuervorteile Kosten, Förderberechtigung, Eigenbeitrag
Betriebliche Altersvorsorge Arbeitnehmer Arbeitgeberzuschuss, Steuer- und Sozialabgabenersparnis spätere Besteuerung, Krankenversicherung im Alter
Rürup-/Basisrente Selbstständige, Gutverdiener hohe steuerliche Absetzbarkeit lebenslange Rente, wenig Flexibilität
Private Rentenversicherung Menschen mit Wunsch nach planbarer Zusatzrente lebenslange Rentenzahlung möglich Kosten, Rentenfaktor, Flexibilität
Fonds-/ETF-Sparplan langfristige Sparer Renditechancen, flexibel Wertschwankungen, Disziplin nötig
Vermögenswirksame Leistungen Arbeitnehmer mit VL-Anspruch Arbeitgeberleistung und mögliche Förderung Einkommensgrenzen, Sperrfrist
Immobilie Eigentümer oder Käufer mietfreies Wohnen oder Mieteinnahmen Finanzierung, Instandhaltung, Klumpenrisiko

So kann der Staat Ihre Altersvorsorge unterstützen

Viele Menschen lassen Geld liegen, weil sie Förderungen nicht kennen oder nicht richtig nutzen. Dabei können staatliche Zuschüsse und Steuervorteile einen großen Unterschied machen.

Übersicht: wichtige Förderwege

Förderung Wie funktioniert sie? Für wen interessant?
Riester-Zulagen jährliche Grundzulage, Kinderzulage, möglicher Steuervorteil Angestellte, Eltern, bestimmte Selbstständige, Beamte
Neue geförderte Altersvorsorge ab 2027 höhere einkommensunabhängige Zulagen geplant breitere Zielgruppe, auch Selbstständige
Betriebliche Altersvorsorge Arbeitgeberzuschuss bei Entgeltumwandlung Arbeitnehmer
Rürup-Steuervorteil Beiträge als Sonderausgaben absetzbar Selbstständige, Gutverdiener
Arbeitnehmersparzulage Zuschuss auf vermögenswirksame Leistungen Arbeitnehmer unter bestimmten Einkommensgrenzen

Riester-Rente: Zulagen für zusätzliche Vorsorge

Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge. Sie ist vor allem für Menschen interessant, die zulagenberechtigt sind. Dazu zählen viele Arbeitnehmer, Auszubildende, Beamte, Eltern in Kindererziehungszeiten und bestimmte weitere Personengruppen.

Aktuell beträgt die jährliche Riester-Grundzulage 175 € pro Person. Für Kinder gibt es zusätzlich 185 € pro Jahr, wenn das Kind bis Ende 2007 geboren wurde, und 300 € pro Jahr, wenn das Kind ab 2008 geboren wurde. Für die volle Förderung muss grundsätzlich ein Mindesteigenbeitrag gezahlt werden. Dieser liegt bei 4 % des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens, maximal 2.100 € abzüglich der Zulagen.

Beispiel: Riester mit Kind

Berechnung Betrag
Rentenversicherungspflichtiges Vorjahreseinkommen 35.000 €
4 % davon 1.400 €
abzüglich Grundzulage -175 €
abzüglich Kinderzulage -300 €
notwendiger Eigenbeitrag für volle Förderung 925 € pro Jahr
monatlich ungefähr 77 €

Das Beispiel zeigt: Gerade Familien können durch Zulagen einen spürbaren Zuschuss erhalten. Trotzdem sollte ein Riester-Vertrag immer geprüft werden. Entscheidend sind Kosten, Anlageform, Garantien, Flexibilität und die spätere Besteuerung.

Neue private Altersvorsorge ab 2027: höhere Förderung geplant

Die staatlich geförderte private Altersvorsorge soll reformiert werden. Nach der aktuellen Darstellung der Bundesregierung sollen ab dem 1. Januar 2027 neue Produkte angeboten werden. Die bisherige starre Riester-Förderung soll durch ein neues Zulagensystem ergänzt beziehungsweise ersetzt werden. Geplant ist eine Grundzulage von bis zu 540 € jährlich. Für eingezahlte Beiträge sollen bis zu bestimmten Grenzen staatliche Zuschüsse fließen. Außerdem sollen künftig auch Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende stärker einbezogen werden.

Das Bundesfinanzministerium beschreibt das geplante neue System so: Für eingezahlte Beiträge soll es künftig zunächst 50 Cent Zulage pro Euro bis zu 360 € Einzahlung geben. Für weitere Einzahlungen bis 1.800 € sollen 25 Cent pro Euro hinzukommen. Außerdem ist ein einmaliger Berufseinsteigerbonus von 200 € vorgesehen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Für Kinder soll eine Zulage von bis zu 300 € pro Kind und Jahr möglich sein.

Diagramm: geplante Förderung ab 2027

Eigener Beitrag und staatliche Zulage
Eigener Beitrag          Staatliche Zulage
bis 360 €                bis 180 € Zulage
weitere bis 1.440 €      bis 360 € Zulage
----------------------------------------------
maximal                  bis 540 € Grundzulage

Wichtig: Wer bereits einen bestehenden Riester-Vertrag hat, sollte diesen nicht vorschnell kündigen. Bestehende Verträge können weiterlaufen. Ob ein Wechsel, eine Anpassung oder ein neuer Vertrag sinnvoll ist, sollte individuell geprüft werden.

Betriebliche Altersvorsorge: Geld vom Arbeitgeber nutzen

Die betriebliche Altersvorsorge, kurz bAV, ist für Arbeitnehmer besonders interessant. Dabei wird ein Teil des Bruttogehalts in eine Altersvorsorge umgewandelt. Das nennt man Entgeltumwandlung. Dadurch können während der Ansparphase Steuern und Sozialabgaben gespart werden.

Zusätzlich muss der Arbeitgeber bei Entgeltumwandlung grundsätzlich einen Zuschuss von 15 % des umgewandelten Gehalts an die Versorgungseinrichtung weitergeben, wenn er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge spart. Diese Regel gilt spätestens seit 2022.

Beispiel: bAV mit Arbeitgeberzuschuss

Punkt Betrag
Ihr monatlicher Beitrag aus Entgeltumwandlung 100 €
Arbeitgeberzuschuss 15 % 15 €
Gesamtbeitrag in die bAV 115 €

Das klingt einfach, sollte aber sauber berechnet werden. Denn die bAV wird später im Rentenalter versteuert. Auch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung können eine Rolle spielen. Trotzdem kann die bAV ein starker Baustein sein, wenn der Arbeitgeberzuschuss gut genutzt wird oder der Arbeitgeber sogar mehr dazugibt.

Rürup-Rente / Basisrente: besonders interessant für Selbstständige und Gutverdiener

Die Rürup-Rente wird auch Basisrente genannt. Sie ist vor allem für Selbstständige, Freiberufler und gut verdienende Personen interessant. Der große Vorteil liegt in der steuerlichen Förderung. Beiträge zur Basisversorgung können bis zu bestimmten Höchstbeträgen steuerlich geltend gemacht werden.

Für 2026 ergibt sich der rechnerische Höchstbetrag aus der Beitragsbemessungsgrenze der knappschaftlichen Rentenversicherung von 124.800 € im Jahr und dem Beitragssatz von 24,7 %. Daraus ergeben sich rund 30.826 € für Einzelpersonen und der doppelte Betrag für zusammen veranlagte Ehepaare beziehungsweise Lebenspartner.

Für wen kann die Basisrente passen?

Situation Warum interessant?
Selbstständig ohne gesetzliche Pflichtversicherung Aufbau einer lebenslangen Zusatzrente
Hohes Einkommen steuerlicher Vorteil kann stark wirken
Wunsch nach langfristiger Vorsorge lebenslange Rentenzahlung möglich
Wenig Bedarf an Kapitalauszahlung Basisrente ist auf Rentenzahlung ausgelegt

Der Nachteil: Eine Basisrente ist weniger flexibel als andere Anlageformen. Sie ist in der Regel nicht frei kündbar, nicht frei vererbbar und wird später als Rente ausgezahlt. Deshalb sollte sie nicht isoliert abgeschlossen werden, sondern nur als Teil eines Gesamtkonzeptes.

Private Rentenversicherung: planbare Zusatzrente

Eine private Rentenversicherung kann sinnvoll sein, wenn Sie später eine zusätzliche lebenslange Rente wünschen. Sie zahlen regelmäßig oder einmalig Geld ein. Später erhalten Sie eine monatliche Rente oder, je nach Vertrag, eine Kapitalauszahlung.

Es gibt klassische Varianten mit mehr Sicherheit und fondsgebundene Varianten mit höheren Renditechancen. Welche Lösung besser passt, hängt von Ihrem Sicherheitsbedürfnis, Ihrer Laufzeit und Ihrer persönlichen Lebensplanung ab.

Wichtig sind vor allem diese Fragen:

Frage Warum wichtig?
Wie hoch sind die Kosten? Kosten senken die spätere Rendite
Wie flexibel ist der Vertrag? Lebenspläne ändern sich
Gibt es Garantien? Garantien geben Sicherheit, können aber Rendite kosten
Wie wird ausgezahlt? Rente, Kapital oder Kombination
Wie wird besteuert? Steuerliche Wirkung hängt vom Vertrag ab

Eine private Rentenversicherung ist nicht automatisch besser oder schlechter als ein ETF-Sparplan. Sie erfüllt nur einen anderen Zweck. Sie kann Sicherheit und lebenslange Zahlung bieten, während ein Sparplan mehr Flexibilität und Renditechancen bietet.

Fonds und ETFs: langfristig Vermögen aufbauen

Fonds- und ETF-Sparpläne sind eine flexible Möglichkeit, privat Vermögen aufzubauen. Sie zahlen regelmäßig einen Betrag ein, zum Beispiel monatlich 50 €, 100 €, 250 € oder mehr. Das Geld wird breit gestreut an den Kapitalmärkten angelegt.

Der Vorteil: Über lange Zeiträume können Fonds und ETFs attraktive Renditechancen bieten. Der Nachteil: Es gibt Wertschwankungen. In schlechten Marktphasen kann der Wert vorübergehend deutlich fallen.

Einfaches Rendite-Prinzip

Zusammenhang zwischen Laufzeit und Schwankungen
kurze Laufzeit          höhere Schwankungsgefahr
mittlere Laufzeit       Schwankungen gleichen sich eher aus
lange Laufzeit          bessere Chance auf Vermögensaufbau

Für die Altersvorsorge sind Fonds und ETFs vor allem dann interessant, wenn noch viele Jahre bis zur Rente bleiben. Je näher der Rentenbeginn kommt, desto wichtiger wird es, Risiken zu reduzieren und Auszahlungen zu planen.

Vermögenswirksame Leistungen: kleine Beträge, große Wirkung

Vermögenswirksame Leistungen, kurz VL, sind ein oft unterschätzter Baustein. Viele Arbeitgeber zahlen monatlich einen kleinen Betrag zusätzlich zum Gehalt, wenn ein passender Vertrag besteht. Je nach Einkommen und Anlageform kann zusätzlich die Arbeitnehmersparzulage beantragt werden.

Die Arbeitnehmersparzulage beträgt 20 % auf bestimmte Beteiligungen am Produktivkapital, zum Beispiel Fonds, bis maximal 400 € jährlich. Das ergibt bis zu 80 € Förderung pro Jahr. Für Bausparverträge oder wohnungswirtschaftliche Verwendungen beträgt die Förderung 9 % auf bis zu 470 € jährlich, also bis zu 43 €. Wer beide förderfähigen Wege nutzt, kann insgesamt bis zu 123 € jährlich erhalten. Voraussetzung sind unter anderem Einkommensgrenzen von 40.000 € zu versteuerndem Einkommen bei Ledigen und 80.000 € bei zusammen veranlagten Ehepaaren oder Lebenspartnern.

VL-Förderung im Überblick

Anlageform Förderquote maximal geförderter Betrag maximale Zulage
Fonds / Beteiligungen 20 % 400 € pro Jahr 80 €
Bausparen / wohnungswirtschaftlich 9 % 470 € pro Jahr 43 €
Beide Formen zusammen 123 €

Auch wenn die Beträge klein wirken: Über viele Jahre kann daraus ein sinnvoller Zusatzbaustein werden.

Immobilien als Altersvorsorge

Eine eigene Immobilie kann ein wichtiger Teil der Altersvorsorge sein. Wer im Alter mietfrei wohnt, hat oft deutlich geringere laufende Kosten. Auch vermietete Immobilien können Einkommen schaffen.

Aber Immobilien sind nicht automatisch eine sichere Altersvorsorge. Sie benötigen Eigenkapital, eine solide Finanzierung und Rücklagen für Reparaturen. Zinsen, Kaufpreise, Lage, Sanierungsbedarf und laufende Kosten müssen realistisch betrachtet werden.

Vorteil Risiko
mietfreies Wohnen möglich hohe Anfangskosten
Sachwert Instandhaltung notwendig
Mieteinnahmen möglich Leerstand oder Mietausfall
Schutz vor steigenden Mieten wenig Flexibilität

Eine Immobilie kann sehr gut passen. Sie sollte aber nicht der einzige Baustein sein. Wer sein gesamtes Vermögen in eine Immobilie steckt, hat im Alter möglicherweise wenig frei verfügbares Kapital.

Welche Altersvorsorge passt zu welcher Lebenssituation?

Lebenssituation Mögliche passende Bausteine
Berufseinsteiger ETF-Sparplan, Riester-Prüfung, VL, bAV
Familie mit Kindern Riester-Zulagen, Risikoabsicherung, bAV, Fondssparen
Angestellte mit gutem Einkommen bAV, private Rentenversicherung, ETF, ggf. Basisrente
Selbstständige Basisrente, private Rentenversicherung, ETF, Liquiditätsreserve
Menschen ab 50 Rentenlücke prüfen, bestehende Verträge optimieren, sichere Bausteine stärken
Immobilienbesitzer Tilgung, Rücklagen, zusätzliche liquide Altersvorsorge
Kurz vor Rentenbeginn Auszahlplan, Steuerplanung, Krankenversicherung, Rentenbeginn prüfen

Häufige Fehler bei der privaten Altersvorsorge

Viele Menschen machen bei der Altersvorsorge nicht deshalb Fehler, weil sie nichts tun möchten. Oft fehlt nur der Überblick.

Fehler 1: Zu spät anfangen

Je früher Sie beginnen, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. Kleine monatliche Beträge können über lange Zeit viel bewirken.

Fehler 2: Nur auf ein Produkt setzen

Eine gute Altersvorsorge besteht meist aus mehreren Bausteinen. Sicherheit, Renditechancen und Flexibilität sollten kombiniert werden.

Fehler 3: Förderungen nicht nutzen

Riester-Zulagen, Arbeitgeberzuschüsse, VL oder Steuervorteile werden oft nicht ausgeschöpft.

Fehler 4: Verträge nicht prüfen

Viele Verträge laufen jahrelang unverändert weiter. Dabei können sich Lebenssituation, Einkommen, Familienstand und Ziele ändern.

Fehler 5: Inflation unterschätzen

1.500 € Rente klingen heute vielleicht ausreichend. In 20 oder 30 Jahren kann die Kaufkraft deutlich geringer sein.

Fehler 6: Absicherung vergessen

Altersvorsorge ist wichtig. Aber auch Berufsunfähigkeit, Todesfallabsicherung für Familien oder Pflegekosten sollten im Blick bleiben.

So gehen Sie Schritt für Schritt vor

Ihr Weg zu einer passenden Altersvorsorge
1. Renteninformation prüfen
                ↓
2. Rentenlücke berechnen
                ↓
3. Bestehende Verträge analysieren
                ↓
4. Staatliche Förderung prüfen
                ↓
5. Passende Bausteine auswählen
                ↓
6. Regelmäßig anpassen
    

Schritt 1: Unterlagen sammeln

Sammeln Sie Ihre Renteninformation, bestehende Versicherungen, bAV-Unterlagen, Riester-Verträge, Sparpläne und Immobilienfinanzierungen.

Schritt 2: Ziel festlegen

Überlegen Sie, wie Sie im Alter leben möchten. Welche Fixkosten bleiben? Welche Wünsche haben Sie? Welche Ausgaben fallen weg?

Schritt 3: Lücke berechnen

Vergleichen Sie erwartete Einnahmen mit gewünschtem Einkommen. Denken Sie an Steuern, Krankenversicherung und Inflation.

Schritt 4: Förderung prüfen

Nicht jede Förderung passt zu jedem Menschen. Aber wenn Sie Anspruch haben, sollten Sie diese Chance prüfen.

Schritt 5: Strategie aufbauen

Eine passende Strategie verbindet Sicherheit, Renditechancen, Flexibilität und steuerliche Vorteile.

Schritt 6: regelmäßig kontrollieren

Mindestens alle paar Jahre sollte die Altersvorsorge überprüft werden. Besonders wichtig ist eine Prüfung bei Heirat, Geburt eines Kindes, Jobwechsel, Selbstständigkeit, Immobilienkauf oder Gehaltssteigerung.

Warum eine persönliche Beratung sinnvoll ist

Altersvorsorge ist sehr individuell. Zwei Menschen können gleich alt sein und gleich viel verdienen – und trotzdem völlig unterschiedliche Lösungen benötigen. Der eine möchte maximale Sicherheit. Die andere möchte flexibel bleiben. Eine Familie benötigt Hinterbliebenenschutz. Ein Selbstständiger braucht steuerliche Planung. Eine Angestellte möchte wissen, ob sich die Betriebsrente lohnt.

Genau hier setzt die Beratung der Finanzkompass GmbH aus Leipzig an. Die Altersvorsorge-Spezialisten prüfen gemeinsam mit Ihnen:

Beratungspunkt Ihr Vorteil
Analyse Ihrer Rentenlücke Sie wissen, wie groß Ihr Handlungsbedarf ist
Prüfung bestehender Verträge Sie erkennen Chancen und Schwachstellen
Fördercheck Sie nutzen mögliche Zulagen und Steuervorteile
Vergleich verschiedener Lösungen Sie entscheiden nicht aus dem Bauch heraus
Planung nach Lebensphase Ihre Vorsorge passt zu Ihrem Alltag
regelmäßige Betreuung Ihre Strategie bleibt aktuell

Beratung in Leipzig, telefonisch oder per Webcam

Sie möchten wissen, ob Ihre Rente später reicht? Sie haben bereits Verträge, wissen aber nicht, ob diese noch passen? Oder Sie möchten staatliche Förderung nutzen, sind aber unsicher, welcher Weg für Sie richtig ist?

Dann vereinbaren Sie eine persönliche Beratung bei der Finanzkompass GmbH aus Leipzig.

Die Beratung ist möglich:

Beratungsform Vorteil
Vor Ort in Leipzig persönliches Gespräch mit direkter Analyse
Telefonisch bequem und unkompliziert
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Ob Riester, Rürup, Betriebsrente, private Rentenversicherung, Fonds, ETFs oder Fördermöglichkeiten: Sie erhalten eine verständliche Einschätzung und eine Lösung, die zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Fazit: Die gesetzliche Rente ist wichtig – aber zusätzliche Vorsorge ist entscheidend

Die gesetzliche Rente allein wird für viele Menschen nicht reichen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten. Deshalb ist private Altersvorsorge kein Luxus, sondern ein wichtiger Teil der finanziellen Planung.

Der Staat unterstützt zusätzliche Vorsorge mit Zulagen, Steuervorteilen und Förderprogrammen. Auch Arbeitgeber können über die betriebliche Altersvorsorge oder vermögenswirksame Leistungen helfen. Entscheidend ist, dass Sie die passenden Möglichkeiten kennen und richtig kombinieren.

Je früher Sie handeln, desto mehr Zeit arbeitet für Sie. Aber auch mit 40, 50 oder 60 Jahren lohnt sich ein genauer Blick. Oft lassen sich bestehende Verträge verbessern, Förderungen nutzen oder Lücken gezielt schließen.

Die Finanzkompass GmbH aus Leipzig unterstützt Sie dabei, Ihre Altersvorsorge verständlich, strukturiert und passend zu Ihrer Lebenssituation aufzubauen. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin – vor Ort, telefonisch oder per Webcam.

Häufige Fragen zur privaten Altersvorsorge

Warum reicht die gesetzliche Rente oft nicht aus?

Die gesetzliche Rente ersetzt in der Regel nicht das frühere Nettoeinkommen. Deshalb entsteht bei vielen Menschen eine Rentenlücke. Diese Lücke kann durch private und betriebliche Vorsorge reduziert werden.

Welche private Altersvorsorge ist die beste?

Die beste Altersvorsorge hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Einkommen, Alter, Beruf, Familie, Steuern, Sicherheitswunsch und Laufzeit spielen eine wichtige Rolle. Eine pauschale Lösung für alle gibt es nicht.

Wann sollte ich mit der privaten Altersvorsorge beginnen?

Je früher Sie beginnen, desto besser kann der Zinseszinseffekt wirken. Aber auch später lohnt sich eine Prüfung. Oft lassen sich Förderungen nutzen oder bestehende Verträge verbessern.

Kann der Staat meine Altersvorsorge fördern?

Ja. Je nach Situation können Riester-Zulagen, Steuervorteile, Arbeitgeberzuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge oder die Arbeitnehmersparzulage interessant sein.

Warum ist eine Beratung sinnvoll?

Altersvorsorge ist langfristig und individuell. Eine Beratung hilft Ihnen, Ihre Rentenlücke zu berechnen, Förderungen zu prüfen und passende Bausteine miteinander zu kombinieren.